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Für alle, die immer noch alles runterspielen wollen oder behaupten, da wären ja nur zugedröhnte Leute gewesen. Die Videos angucken und dann einfach die Fresse halten!

http://www.crankworld.de/archives/1125

So, heute mal wieder ein Kinotipp: Diese Woche empfehle ich “Inception“, den neuen Film von Regisseur Christopher Nolan (“Memento”, “The Dark Knight”) mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Er spilet einen ganz besonderen “Dieb” der in die Träume der menschen eindringt und ihnen Geheimnisse aus dem Unterbewusstsein stiehlt. Doch sein neuer Auftrag stellt sich schwieriger dar, als erwartet. Immer mehr verschwimmt Realität und Traum.

Dieser Film ist außerordentlich vielschichtig und es tauchen immer neue Wendungen auf. Die visuellen Effekte sind sehr gut gelungen. So beispielsweise, wenn sich Hotelflure verschieben oder Paris sich quasi auf den Kopf stellt. Ausgesprochen sehenswert!!

Flyer

Am kommenden Samstag um 16 Uhr ist es wieder soweit. Die sommerliche Aktion der Paten unter dem Titel “Walk for Money” findet zum dritten Mal statt. Start ist wie immer am so genannten “Pride-House” (eigentlich CVJM-Haus, An der Alster 40). Der Spaziergang führ durch St. Georg und endet auf dem Sommerfest von Hein & Fiete im Pulverteich.

Spenden können noch während des Laufes z.B. in die Spendendosen der freundlichen Perpetuellen Schwestern geworfen werden. :-)

Logo der Loveparade

Das ich ausgerechnet nach solch einem Unglück wieder dazu komme, mein Blog zu aktivieren, hätte ich so auch nicht gedacht. Doch als langjähriger Besucher der Loveparade in Berlin lassen mich die Bilder nicht los bzw. machen mich Aussagen der vermeintlich Verantwortlichen zunehmend wütend.

Lang, lang ist es her, als ich noch Mitglied der „Family“ war. Damals aber exzessiv. Seit der zweiten Loveparade im Jahr 1990 war ich jedes Jahr in Berlin, um dort die Loveparade zu feiern. Das ging bis zum Jahr 2000 so, doch dann war das Konzept der Loveparade nicht mehr wirklich mein Ding. Das ging allerdings schon früher los, als die Wagen immer kommerzieller wurden. Plötzlich tummelten sich doch Wagen von irgendwelchen Fernsehsendern bzw. -sendungen wie Big Brother oder irgendwelchen Soaps. Dabei fing alles wirklich mit „Friede, Freude, Eierkuchen“ an. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie man sich mit Freunden und Bekannten traf, am Ku-Damm auf der Wiese saß und wartete, bis es endlich los ging. Wenn dann der erste Wagen auf den Ku-Damm einbog und die Musik startete bekam man eine Gänsehaut und dann wurde friedlich gefeiert. Die ganze Parade über gab es keinen großen Stress und ich glaube auch nicht, dass fast alle dort auf Drogen waren. Ich persönlich habe nie Ecstasy o.ä. Gebraucht um eine geile Party zu feiern, und das war sicher nicht nur bei mir so. Ok, natürlich gab es genug, die sich was eingeworfen haben, aber es immer so darzustellen, als wenn alle nur zugedröhnt waren entspricht zumindest nicht meinen Erfahrungen.

Leider mischten sich im Laufe der Jahre mit steigenden Besucherzahlen auch jede Menge Trittbrettfahrer unter die Besucher. Es war halt geil, wenn man auch mal bei einer Loveparade war. Doch bereits da zeigte sich, wer sich auskannte bzw. wer eben nicht. Nicht umsonst wurden Songs wie „Over The Rainbow“ von Marusha oder „Tears Don’t Lie“ von Mark Oh abwertend als „Kirmestechno“ bezeichnet. Unvergessen beispielsweise Marc Spoon auf der Loveparade, der immer wieder brüllte „Warum seit ihr so Scheiße leise?“ Im Jahr 1995 dann dachte ich erstmals, dass die Stimmung kippt. In diesem Jahr war es am Ku-Damm so voll, dass sich die Massen sogar in die Seitenstraßen stauten. Da wurde das Gedränge schon unangenehm. Doch auch dort ist nichts schwerwiegendes passiert. Im Jahr darauf fand die Loveparade dann auf der neuen Strecke durch den Tiergarten statt. Hier gab es haufenweise Flächen und vor allem, man wurde nicht eingezäunt wie jetzt in Duisburg.

Im Jahr 2001 war dann meine letzte Loveparade in Berlin, denn zu diesem Zeitpunkt war sie einfach zu sehr von Party-Proleten bevölkert und auch die Aggressivität nahm zu. Dieses habe ich allerdings auch bei dem Generation-Move in Hamburg feststellen müssen.

Ich war aber gerne ein Teil dieser Loveparade-Familie und möchte die Zeit damals auch um nichts missen. Auch wenn man alleine anreiste, man fand immer ganz schnell Anschluss. Die Parade wurde zelebriert, dann ging es auf eine oder mehrere Partys und den Abschluss krönte meist eine Party in irgendeinem Park die bis in den Nachmittag ging, oft mit Sven Väth als DJ.

Die Loveparades, welche danach kamen habe ich dann nicht mehr mitgemacht, hatte aber überlegt, mal wieder zu einer hinzufahren. Doch dann kam das Unglück in Duisburg. Auch ich habe am Rande im Vorfeld mitbekommen, was da los sein würde. Eine Loveparade, die im Kreis auf einem eingezäunten Gelände stattfinden soll, fand ich eher seltsam. Das es dort aber nur einen Zugang durch einen Tunnel geben würde, war mir nicht so bewusst. Wenn ich das gewusst hätte, hätte auch ich aus meiner Loveparade-Erfahrung gesagt: „Das kann doch nicht funktionieren“. Aus meiner Sich hat völlige Inkompetenz bzw. die Gier nach Ruhm zu diesem Unglück geführt, bei dem 20 Tote und hunderte Verletzte zu beklagen sind. Was mich aber regelrecht wütend macht, sind die Beteuerungen der Veranstalter oder auch der Verantwortlichen in den Behörden inkl. Dem Bürgermeister von Duisburg. Plötzlich will keiner Schuld sein, der schwarze Peter wird von einem zum anderen geschoben usw. Sogar eigene Aussagen werden auf einmal angezweifelt. Nachmittags verkündete man noch stolz, dass 1,4 Menschen zur Loveparade gekommen wären. Nun ein paar Tage nach dem Unglück waren es plötzlich angeblich nur noch 200.000. In meinen Augen jedenfalls müssen hier einige Köpfe rollen, allen voran der vom Veranstalter. Allein die Kombination von einer Billig-Fitnesskette und als Veranstalter der Loveparade hat für mich persönlich einen ganz üblen Beigeschmack und hat aber auch so gar nicht mehr mit dem „Spirit“ der Anfänge der Loveparade zu tun.

Und dann meldet sich auch noch die unsägliche Eva Herman zu Wort und bezeichnet das Unglück als „Strafe Gottes“ für „Sodom & Gomorrha“. Hallo Frau Herman, geht es noch. Meinungsfreiheit ist ja schön und gut, aber Opfer zu verhöhnen bzw. als selbst Schuld an ihrem Tod zu bezeichnen ist schon ziemlich geschmacklos. Natürlich ist die Loveparade „eine riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie“. Sicher. Genauso wie der Kölner Karneval oder das Oktoberfest in München. Frau Herman, melden sie sich hier doch auch mal zu Wort. Ferner würde mich auch interessieren, wie sie die Massenpanik in Mekka im Jahr 2006, bei der über 300 Menschen zu Tode kamen, bezeichnet.? War da auch eine höhere Macht am Werk? Und für was wurde da die „Strafe“ angewendet?

Eine Idee aus einer kleinen Szene heraus ist zu etwas Großem geworden, viele Wegbereiter haben sich im Laufe der Jahre abgewendet und durch ein Unglück ist nun offenbar das Ende der Loveparade besiegelt. Wobei ich mir sicher bin, dass es in einigen Jahren sicher eine Neuauflage geben wird, denn verdienen kann man daran offenbar ja noch immer.

Mein Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen und Freunden der Opfer. Mögen die Verstorbenen in einer besseren Welt gemeinsam feiern.

„We Are One Family“

(Motto der Loveparade 1996)

Nee, eigentlich ist es ja eher umgekehrt, denn ich gucke Big Brother. Man mag es ja kaum glauben, aber hin und wieder gebe ich mir die Dosis Trash TV. Im Vorfeld der 10. Staffel wurde ja groß angekündigt, dass dieses die härteste Staffel aller Zeiten werden soll, doch dazu später mehr.

Sie ersten zwei Wochen habe ich das eigentlich so gut wie jeden Abend geschaut, weil ich doch mal gucken wollte, was da so für Gestalten einziehen. Die ersten mir unsympathischen Bewohner hatte ich dann auch gleich ausgemacht, u.a. Ex-GNTM-Kandidatin Micaela. Wenn die im „Secret Haus“ gelandet wäre, wäre sie doch gleich wieder ausgezogen, aber sie hat ja Glück gehabt und konnte sich zwei Wochen im „richtigen“ Haus den Hintern platt sitzen. Als es dann Ernst wurde hat sie auch gleich die Biege gemacht, genauso wie Möchtegernmodel Pisei.

Lustig wurde es dann aber nach einiger Zeit, denn da ging schon bald das Rumgezicke los. Am schlimmsten taten sich dabei ausgerechnet die „Vorzeige-Schwulen“ Carlos und Harald hervor. Ach, um Dumm-wie-Brot Sabrina natürlich. Doch wo blieben die harten Matches etc.? Darauf warten die Zuschauer bis heute. Soweit ich es mitbekommen habe, gab es erst ein richtiges Gruppen-Match, ansonsten immer nur Einzel-Matches – vor allem in der gähnend langweiligen „White Box“.

Dann gibt es so einige Bewohner, die andauernd davon reden, ausziehen zu wollen, es dann aber nicht tun. Wenn ich da was zu sagen hätte, würde ich allein bei solch einer Drohung sagen: „Hey, da ist die Tür, und Tschüß!“. Aber so. Wer sich bei mir immer unbeliebter gemacht hat war Harald und auch Carlos. Ich bin mir sicher, mit ihrer Teilnahme bei BB haben sie sich keinen Gefallen getan, und den Schwulen auch nicht. Meine Meinung! Denn was da teilweise für Sprüche gefallen sind bis hin zu Sachen wie Iris ihrem behinderten Kind den Tod zu wünschen sind echt unter allem Niveau – selbst bei BB. Konsequenzen? Gab es nicht. Da kann ich echt nur den Kopf schütteln. Einen Spot für Toleranz und Akzeptanz drehen, es selber aber nicht anwenden ist schon komisch. So wundert es sicher nicht, dass der Spot auch nur einige Male lief und dann eingestellt wurde. Wie unbeliebt sich die zwei gemacht haben, konnte man ja erleben, als erst Harald raus gewählt wurde und gestern nun auch Carlos. Carlos haben sie wohl weißlich gar nicht mehr ins Studio gelassen – warum nicht?

Nun ist dann – zum zweiten Mal – auch Cora ausgezogen. Zuerst war sie mir ja sympathisch, aber mittlerweile ging sie mir auch auf den Senkel. Auch die anderen Mädels sind nur am Rumnerven. Ich habe keine Ahnung, was sich BB bei dem Casting für diese Staffel gedacht hat. Für das schwule Auge ist ja auch nicht wirklich etwas dabei, wenn man mal von Hetero Uwe absieht.

Klaus übertreibt es manchmal zwar, aber irgendwie ist er lustig. Nur er sollte sich vielleicht mal ein wenig was anziehen, dieses ständig in knappen Höschen rumlaufen ist auch nicht wirklich schön.

Was waren da die ersten zwei Staffeln noch lustig. Ich weiß schon, warum ich zwischendrin kaum noch geguckt habe. Die Staffel mit der komischen Kader Loth habe ich dann teilweise geguckt und dann die 7. Staffel mit Leuten wie Eddie, Christian, Basti etc.

Aber sowas wie Das Dorf etc. ist völlig an mir vorbei gegangen. Dabei gab es vor etlichen Jahren ja schon mal sowas wie ein Big Brother, was ich ziemlich cool fand, nämlich auf Premiere damals „Das wahre Leben – Berlin“. Da waren echt noch Charaktere dabei, wie Adriano, Manu, Ute etc.

Ein bisschen werde ich BB wohl noch verfolgen, aber wenn das so langweilig weiter geht, dann war es das sicher bald auch für mich.

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Morgen Nacht ist es wieder soweit. In Los Angeles werden wieder die begehrten Oscars verliehen. Die Chancen aus deutschsprachiger Sicht stehten in diesem Jahr gar nicht so schlecht. Der Film “Das weisse Band” ist gleich zweimal nominiert und der österreichische Schauspieler Christoph Waltz sollte seinen Oscar in der Kategorie “Bester Nebendarsteller” (für seine Rolle in “Inglourious Basterds”) eigentlich schon so gut wie in der Tasche haben. Spannend wird es sicher bei dem Duell der Filme “Avatar” und “Tödliches Kommando – The Hurt Locker”. Hier rechne ich persönlich ja damit, dass “Avatar” nur in den technischen Kategorien etwas abräumen wird.

Hier nun meine Tipps:

Bester Film: Tödliches Kommando – The Hurt Locker – Regie: Kathryn Bigelow
Regie: Kathryn Bigelow (Tödliches Kommando – The Hurt Locker)
Hauptdarsteller: Jeff Bridges (Crazy Heart)
Hauptdarstellerin: Sandra Bullock (The Blind Side)
Nebendarsteller: Christoph Waltz (Inglourious Basterds)
Nebendarstellerin: Mo’Nique (Precious)
Adaptiertes Drehbuch: Up in the Air
Original-Drehbuch: Tödliches Kommando – The Hurt Locker
Dokumentarfilm: Die Bucht
Dokumentar-Kurzfilm: China’s Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province
Kurzfilm: The Door
Animierter Kurzfilm: La Dama y la Muerte
Animierter Spielfilm: Oben
Fremdsprachiger Film: Das weisse Band (Deutschland)
Ausstattung: Das Kabinett des Dr. Parnassus
Filmmusik: Alexandre Desplat (Der fantastische Mr. Fox)
Filmsong: „The Weary Kind“ (Crazy Heart)
Kamera: Das weisse Band
Kostüme: The Young Victoria
Make-Up: Il Divo
Schnitt: Tödliches Kommando – The Hurt Locker
Ton: Avatar – Aufbruch nach Pandora
Tonschnitt: Avatar – Aufbruch nach Pandora
Visuelle Effekte: Avatar – Aufbruch nach Pandora

… jetzt wird es bald Frühling? War wohl nix.

Hamburg, 06.03.2010 – 2:00 Uhr früh..

Winter in Hamburg - schon wieder...

Ich habs geahnt

Marry Poppins … von wegen Kinderfilm. Wie man jetzt an diesem aufgetauchten Trailer sehen kann, war der Film eigentlich als Horrorfilm geplant. :-)

Das Daisy-Chaos?

Was hatte man vor ein paar Tagen über das Tief namens „Daisy“ nicht alles gehört oder gelesen. Von Engpässen, Chaos auf den Straßen und abgeschnittenen Ortschaften war die Rede. Und wie sieht es heute aus? Hier bei mir vor der Haustür liegt vielleicht ein bisschen mehr Schnee, aber ansonsten würde ich das nicht wirklich als „Schneekatastrophe“ bezeichnen. Was hie heute als ebensolche aufgebauscht ist, hieß in meiner Kindheit einfach nur „Winter“. Früher hatten wir auch viel Schnee, aber davon ist hier in Hamburg nicht wirklich was zu sehen. Da habe ich persönlich auch schon ganz andere Winter erlebt. Was mich auch wundert: Da wird jahrelang immer geredet und geschrieben, dass es ja gar keinen richtigen Winter mehr gibt und jetzt wo wir mal wieder einen haben, jammern schon wieder alle rum.

Also, ich würde mal sagen, nach dem “kleinen” Eisregen ist da ist nix mehr mit Autofahren. :-)

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In Hamburg soll es ab morgen ja auch noch mal richtig Winter werden mit bis zu 15 cm Schnee.

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