Hilton bittet Schwarzenegger um Gnade
Paris Hilton soll dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger einen zwei Seiten langen Brief geschrieben und ihn angebettelt haben, ihre Haftstrafe aufzuheben.
Die Hotelerbin war am Freitag zu 45 Tagen hinter Gittern verurteilt worden, weil sie schuldig gesprochen wurde, gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen zu haben. Die 26-Jährige will jedoch auf keinen Fall ins Gefängnis, weil sie Angriffe von anderen Insassinnen befürchtet. Ein Insider zur britischen Zeitung “News Of The World”: “Paris ist wie gelähmt, gelinde gesagt. Sie ist keine normale Bürgerin und befürchtet stark, dass sie von jemandem angegriffen werden könnte, der sich einen Namen machen will.”
Außerdem muss sich die Erbin einen neuen Manager suchen. Er werde Hilton nicht länger vertreten, schrieb ihr bisheriger Pressesprecher Elliot Mintz in einer E-Mail an die Zeitschrift “People”. Grund für die Trennung ist offenbar ein folgenschweres Missverständnis: Vor Gericht hatte die 26-Jährige ihr wiederholtes Fahren ohne Fahrerlaubnis damit begründet, Mintz habe ihr mehrfach gesagt, der Führerschein sei nur für einen Monat entzogen und sie könne “für berufliche Zwecke” weiter Auto fahren.
Mintz entschuldigte sich in der E-Mail bei seiner bisherigen Klientin. “Sollte ich Informationen ihrer Anwälte in einer missverständlichen Weise widergegeben haben, so tut mir das zutiefst und aufrichtig Leid.” Paris sei eine “wunderbare Person” und verdiene die Strafe des Gerichts nicht, betonte Mintz. Hilton und der PR-Manager, der einst auch für John Lennon und Yoko Ono Öffentlichkeitsarbeit machte, standen sich früher sehr nahe. Die “New York Times” zitierte Hilton im vergangenen Jahr mit den Worten “Ich rede mit ihm so viel wie mit keinem anderen”.











