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Ab in den Wald

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Samstag früh um kurz vor 6 Uhr morgens am Berliner Tor. Was mache ich bitte um solch eine Zeit dort? Ganz einfach, ich hatte mich mit meinem Kumpel Swen verabredet. Wir wollten in den Sachsenwald, um dort Pilze zu sammeln. Also ging es von dort aus erst einmal mit der S-Bahn bis nach Aumühle und dann in den Wald. Seltsamer weise fanden wir zu Beginn unserer Tour nicht einen einzigen Pilz, weder essbare noch giftige. Das fanden wir natürlich schon seltsam. Ich habe ja sowieso nicht die Ahnung von Pilzen, aber Swen ist ja der Crack… dachte ich zumindest, aber dazu später mehr.

Jedenfalls wanderten wir erst mal ein bisschen querfeldein und hielten immer die Augen offen. Irgendwann mussten wir über einen kleinen Bach, aber da war nur eine wackelige Absperrung, die über den Bach ging. Na ja, wir waren ja todesmutig und haben uns dann da rübergehangelt. Ging dann auch alles gut… aber prompt als ich die Böschung hochklettern wollte, rutschte ich ab und lag dann mit dem Gesicht im Dreck. Na ganz toll. Und dann ging es einen Abhang rauf, der wild bewuchert war… mit Brennnesseln. Ich glaube aber, Swen hat mehr abbekommen. Na, und als wir oben angekommen war entdeckten wir natürlich prompt in ausgesprochen geringer Entfernung eine Brücke über den Bach.

Nach einiger zeit fanden wir dann tatsächlich die ersten Pilze und an einer Lichtung tat sich dann förmlich das Pilzparadies auf. So hatten wir innerhalb kürzester Zeit unsere Beutel gefüllt. Also spazierten wir noch gemütlich durch den Wald und machten uns dann auf den Rückweg.

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Bei Penny kauften wir dann noch ein paar Sachen wie Kartoffeln und Eier, denn wir wollten uns dann ein leckeres Bauernfrühstück zaubern. Es klappte auch alles wunderbar, es war wirklich eine tolle Sache, einfach mal gemeinsam was zu kochen.

Doch… irgendwas war mit den Pilzen… Sie waren dann wohl doch nicht so, wie wir erhofft hatten. Ok, zumindest einige davon nicht. Ein paar Recherchen ergaben dann, dass sie zwar nicht giftig sind, aber doch ziemlich bitter… Also mit anderen Worten, auch nicht wirklich genießbar. Da hatte sich mein Swen wohl dann doch etwas weit aus dem Fenster gelehnt von wegen „Pilzkenner“. Na ja, dann darf er für das nächste Mal halt noch ein bisschen üben. Also blieben uns dann nur die Bratkartoffeln mit Eiern. Aber es war trotzdem sehr lecker!

Aber: Es war trotzdem ein schöner Vormittag und dafür auch noch mal ein Danke an Swen an dieser Stelle. *Knuddel* Beim nächsten Mal bin ich mal dran mit zum Essen einladen bzw. bekochen.

2 Kommentare auf “Ab in den Wald”

  1. Anonymous sagt:

    Hey Du Heini,

    ich kenne mich sehr wohl mit Pilzen aus, nur halt mit diesem einen verfickten scheiß Bitterling nich. Den hatt ich vorher noch nie. Sah aber lecker aus. Und dass es dann so viele davon gab, war wie im Himmel.

    Naja, FAST wären wir dann ja auch da gelandet. Lieber mit dem Gesicht im Matsch als durch böse Pilze im Himmel, nääää Ingo? :D :D

    Jo, war dennoch n herrlischer gemeinsamer Ausflug!

    Keep it up!

    Mr. Mushroom höchstpersönlich

  2. Schwester Desi SPI sagt:

    Sei froh, das ich nicht mit war, ich hätte dich mit Sicherheit vergiftet…

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