Vor einigen Tagen hatte ich ja schon kurz von meinem Bekoch-Abend berichtet. Gestern war es nun ja soweit und jetzt kann ich auch ein bißchen darüber berichten.
Zunächst einmal was zur Tischdeko. Ich habe mich für Farben in orange, hellgrün, blau und rot entschieden. Schlicht aber doch irgendwie ganz nett anzuschauen. Die Menüfolge habe ich dann auf den Platzteller geschrieben, ob ja auch jemand meinte, das wäre so langweilig und Megaout. Ich finde es trotzdem gut.


Das Menü schreibe ich noch mal nieder:
- Suppe: Möhren-Orangen Suppe
- Hauptspeise: Hausgemachte Basilikumnudeln mit getrockneten Tomaten, Rauke, Pilzen und Putenstreifen
- Dessert: Buttermilch-Orangen-Creme
Auch wenn Swen nicht ganz pünktlich war, weil aus seinem kurzen Nickerchen ein etwas längeres geworden war, war es doch ein schöner Abend. Ich war mir zunächst ja nicht sicher, ob Swen auch alles mögen würde, was ich da so auf den Tisch bringen würde. Aber so wie es aussah, schmeckte es ihm doch alles sehr gut. Er fand einiges zwar etwas ungewöhnlich, aber er hat alles aufgegessen.
Während des Essens haben wir uns über viele Dinge unterhalten, auch recht „intime“ Dinge, die ich so in dieser Weise noch kaum jemanden erzählt habe. Es war nett, einfach mal wieder einen gemütlichen Abend abseits der „Szene“ zu haben. Und ich habe die Gesellschaft von Swen genossen. Irgendwie verstehen wir uns schon auf einer gewissen Wellenlänge, auch wenn ansonsten hin und wieder unsere sonstigen Interessen kilometerweit auseinander liegen.
Jedenfalls waren unsere Gespräche eine weitere Bestätigung für mich, dass Swen dieses „Dankeschön-Essen“ wirklich verdient hat. Ich habe ihm so etwas auch in einer kleinen Danke-Karte aufgeschrieben. Jedenfalls sind die Gespräche zwischen uns von einer gewissen Intimität, aber auch einer großen Offenheit den jeweils anderen gegenüber geprägt.
Nach dem Essen haben wir dann noch einen kurzen Verdauensspaziergang um den Block gemacht. Und zum Abschied haben wir und kurz umarmt. Das ist eine Sache, die wir so in der Art sonst noch nie wirklich gemacht haben, bzw. erst einmal. Ich denke, diese Ungezwungenheit zwischen uns musste sich auch erst entwickeln, aber ich möchte dieses nicht mehr missen.
Also, wie gesagt, ich habe diesen Abend in dieser so netten Gesellschaft genossen. Ich hoffe auf eine baldige Wiederholung!












Der Bekochte bedankt sich in Entzückung ob Deiner Menü- und Abendgestaltungskraft, wirft ein Holladrio gen Wandsbek und wünscht eine geruhsame Nacht!
Itzo sich empfehlend,
Swen Der Reich Beschenkte
Es war mir eine Freude und Ehre zugleich!