
Archiv für die Kategorie „In Memoriam“
Gestern vor einem Jahr war ein ziemlich schwarzer Tag. Da mußte ich erfahren, dass ein Mitglied aus unserem Madonna-Fanclub-Forum plötzlich und unerwartet gestorben war. Ich hatte darüber auch in diesem Blog berichtet.

Nun ist ein Jahr vergangen und irgendwie habe ich im vergangenen Jahr immer mal wieder an Stefan gedacht. So z.B. wenn irgendwelche Songs von Mariah Carey liefen. Oder bei unseren Madonna-Partys oder zu ganz anderen Zusammenhängen. Auch die Trauerfeier ist mir noch immer im Gedächtnis.
Und da Stefan eben ein Mitglied bei uns beim Madonna-Fanclub war, habe ich diesen Jahrestag auch genutzt, um die Startseite ein wenig zu erneuern.
Ich weiß nicht mehr genau, was das für ein Tag war, aber ich meine, es war ein Sonntag. Damals habe ich nämlich im CinemaxX gearbeitet, und da waren sonntags immer die frühen Vorstellungen, daher hatte ich auch an dem Tag schon früh angefangen zu arbeiten. Als dann nachmittags die nächsten Kollegen kamen wurde davon berichtet, dass Prinzessin Diana bei einem Umfall ums Leben gekommen sein sollte. Ich hielt das zuerst für einen dummen Scherz, der sich aber leider als Tatsache herausstellen sollte.

An diesem Tag wird in Northamptonshire in England eine gewisse Diana Frances Spencer geboren. Sie wird am 29. Juli 1981 den britschen Thronfolger Prinz Charles ehelichen. In den Jahren 1982 und 1984 bekommt sie die Söhne Prinz Willam und Prinz Henry (genannt Harry). Diana unterstützte zahlreiche Wohltätigsprojekte, beispielsweise die britische AIDS-Hilfe. Am bekanntesten war wohl ihr Engagement in der internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen.

Am 15. Juli 1996 wurde die Ehe von Diana und Charles geschieden. Sie verlor damit auch den Titel “Königliche Hoheit”.
Das Leben von Diana wurde am 31. August 1997 auf tragsiche Weise durch einen Verkehrsunfall in Paris beendet. Mit ihr kam ihr damaliger Freund Dodi Al Fayed und der Chaffeur Henri Paul ums Leben. In den folgenden Tagen kommt es weltweit zu bewegenden Szenen, Überall ind er welt legen Leute Blumen an den britischen Botschaften nieder und tragen sich in Kondolenzbücher ein. Besonders groß ist die Anteilnahme natürlich in London. Buckingham Palace und vor allem Kensington Palace (der damalige Wohnsitz Dianas) gleichen einem Blumenmeer. Die Queen wird in diesem Tagen scharf kritisiert weil sie sich nicht zum Tod Dianas äußert. Nach einigen Tagen wird der öffentliche Druck aber offenbar zu groß und so wird dann auch ein – bis dahin von ihr verweigertes – Staatsbegräbnis angeordnet.

Die Trauerfeier in der Westminster Abbey fand am 6. September statt. Der dabei vom Freund der Verstorbenen Elton John umkomponierte und vorgetragene Song “Candle in the wind” entwickelte sich sofort zum Megahit. Ungefähr drei Millionen Menschen flankierten den Trauerzug durch London. Diana wurde in Althorp auf den Familiensitz der Spencers begraben.
Diana erhielt zu dieser Zeit auch den inoffiziellen Titel “Königin der Herzen”.
Offenbar ist es mal wieder soweit. Das “Gesetz der Folge” schlägt mal wieder zu. Na ja, vielleicht nicht wirklich, aber im Moment scheinen gleich eine Reihe von bekannten Personen dieses Leben zu verlassen. Den Anfang machte Harald Juhnke. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit und Jugend erinnern. Vor allem “Ein verrücktes Paar” und “Harald & Eddie” habe ich sehr gemocht.
Dann folgte gleich danach Papst Johannes Paul II. Nun, hier hatte ich eigentlich schon länger damit gerechnet, dass er stirbt. Nun ist es also tatsächlich soweit gewesen. Viele seiner Äußerungen und vertretenen Meinungen kann ich zwar bis heute nicht gutheißen, aber andere Sachen haben mir dann doch imponiert. So beispielsweise sein Besuch bei dem Attentäter, der ihn töten wollte.
Allerdings befürchte ich fast, dass das nicht der letzte prominente Tote bleiben wird, denn auch um Fürst Rainer von Monaco steht es wohl offenbar nicht gut.
Fange ich zunächst einmal mit dem traurigen Teil an. Ich hatte ja hier an dieser Stelle schon berichtet, dass ein Mitglied unseres Madonna-Forums plötzlich gestorben war. Nun, ich habe es mir nicht nehmen lassen, und bin zur Beerdigung extra nach Köln gefahren. Das war ich Stefan schuldig. Da ich aber eine eigene Gedenkseite für ihr eingerichtet habe, will ich hier gar nicht weiter darüber schreiben, sondern einfach auf eben diese Seite verweisen.
Ich habe dort auch noch etwas zu der schon erwähnten Madonna-Party geschrieben und wie wir damit umgegangen sind.
Ich kann nur sagen, ich werde Stefan sicher so schnell nicht vergessen, denn er war wirklich etwas besonderes. Nur wird soetwas einem oft viel zu spät bewußt!
Eigentlich wollte ich ja heute mal ein bisschen über eine kommende Party berichten, nämlich die Madonna-Party in Hamburg am 14. Januar. Doch seit gestern sind sehr dunkle Wolken über dieser Party aufgezogen.
Gestern am frühen Abend war ich mal wieder nichtsahnend auf den sogenannten „blauen Seiten“ unterwegs, als mich plötzlich eine Message erreichte, die mich schockierte. Da schickte mir Rene B. – ebenfalls ein Madonna-Fan – einen Link in unser Forum. Ich natürlich nichtsahnend angeklickt und dann der Schock. Ich war tatsächlich in einem Thread gelandet, der zum Inhalt einen Nachruf hatte. Ich wusste im ersten Moment überhaupt nicht, was ich denken oder sagen sollte. Aber offenbar ging es mir nicht alleine so. Bei vielen der User des Madonnaforums war förmlich die Bestürzung aus ihren Beiträgen herauszulesen.
Was war nun passiert? Ein langjähriges Mitglied unseres Forums war am 03.01. plötzlich und völlig unerwartet gestorben. Das schlimme daran, Stefan – so hieß er – wäre im kommenden Monat 20 Jahre alt geworden. Und als vermutliche Todesursache wurde „Herzversagen“ festgestellt. Herzversagen?? Mit 19 Jahren?? Ich war noch mehr bestürzt.

Jedenfalls habe ich sogleich entschlossen, die Startseite der Fanclubseite umzugestalten. Jetzt findet sich unter www.madonnafanclub.de ein kurzer Nachruf auf Stefan. Ich bin der Meinung, das ist das mindeste, was man tun kann.
Er war immer sehr lebenslustig, hatte viele Pläne für seine Zukunft und war allgemein ein beliebtes Mitglied des Forums. Auf verschiedenen Treffen war es immer lustig mit ihm, umso erschütterter war ich, als ich realisierte, dass er nun nie mehr bei irgendwelchen Treffen dabei sein würde.
Aber viel schlimmer ist, dass ausgerechnet nun unsere Party auf dem Plan steht. Was soll man machen? Absagen? Kommt eigentlich allein schon wegen der vorangeschrittenen Werbung etc. nicht mehr in Frage. Zum anderen bin ich mir sicher, dass Stefan es auch nicht gewollt hätte, wenn man deswegen eine Madonna-Party absagt. Also wird sie natürlich stattfinden. Allerdings werde ich mir noch irgendeine Kleinigkeit überlegen, wie man diesen jüngsten Ereignissen gerecht werden kann, trotz einer Party.

World Trade Center
Heute ist es drei Jahre her, als es die grauenvollen Anschläge in den USA gab. Was habe ich vor drei Jahren gemacht? Also, ich weiß noch, dass ich an dem Tag frei hatte. Warum? Ich hatte – mal wieder – einen Drehtag als Komparse. Bis heute weiß ich nicht mal den Titel des Filmes. Morgens um 8.00 Uhr ging es los. Wir drehten in einer U-Bahn-Haltestelle bzw. U-Bahn ziemlich am Rand von Hamburg. Das Ende der Dreharbeiten war gegen 18.00 Uhr. Dann bin ich direkt nach Hause gefahren, weil den Abend noch eine Party von big spender sein sollte und ich dort als Schwester auftauchen wollte (also Schminkorgie etc.).
Nebenbei lief also Musik von CD. Irgendwann gegen 20.00 Uhr wollte ich dann von CD auf MTV wechseln…Schwarzbild… ich gezappt und dann sah ich erste Bilder. Ich konnte erst gar nicht einordnen, was da auf allen Kanälen lief. Hängengeblieben bin ich dann bei RTL. Ich konnte das im Laufe des Abends/der Nacht alles so gar nicht fassen. Da saß ich also, fertig geschminkt und schaute TV. Schon ziemlich surreal. Naja, ich habe mich dann nebenbei wieder abgeschminkt und habe dann die ganze Nacht TV geschaut. Ein paar mal mußte ich wirklich heulen.Viel schlimmer wurde es aber erst in den Tagen danach, wie z.B. bei einem Bericht, wo ein Helfer unter Tränen erzählte, dass er einen Schuh aufgehoben hatte und da steckte dann noch der Fuß drin. Furchtbar!
Ach so, die Party wurde übrigens natürlich auch abgesagt. Und erst später ist mir aufgefallen, das ich mich noch gewundert hatte, warum es so seltsam ruhig auf der Reeperbahn war, als ich nach Hause kam. Ach ja, und dann erinnere ich mich noch, dass mir mitten in der Nacht einfiel, dass Madonna ja den Abend eigentlich in LA auftreten sollte. Dieses wurde ja abgesagt und fand dann einige Tage später statt.
Dann erinnere ich mich noch, dass es einige Tage später eine Gedenkveranstaltung auf dem Hamburger Rathausmarkt gab. Er war hoffnungslos überfüllt. Dort wurden auch an den beiden großen Fahnenmasten zahlreiche Blumen und Kerzen niedergelgt. Die meisten wurden natürlich zur amerikanischen Botschaft an der Alster gebracht. Die Botschaft selber wurde da schon mit Betonblöcken und Panzerfahrzeugen abgeriegelt. Das hat sich übrigens bis heute kaum geändert. Mitten an den Spazierwegen an der Alster auf einmal eine Festung, und dass auch noch 3 Jahre danach. Autoverkehr gibt es dort schon seit dem 11.09.2001 nicht mehr. 
11’09″01
In den folgenden Monaten und Jahren gab es dann einige gute und bewegende Filme zu dem Thema. Zum einen den Film 11’9″01 von 11 verschiedenen Regisseuren, wobei jeder Film 11 Minuten, 9 Sekunden und 1 Bild lang ist. Sehr unterschiedliche Filme, aber ich fand die unterschiedlichen Beiträge auch sehr unterschiedlich. Sehr beeindruckend fand ich die Beiträge aus Frankreich (mit einer Gehörlosen), den aus Afrika, den von Sean Penn und den aus Mexico (war das glaube ich, fast nur schwarzer Bildschirm). Auch der Beitrag aus Bosnien-Herzogovina war anrührend und besonders gut war der Beitrag aus Indien. Sehr seltsam hingegen war wirklich der aus Japan. Und fast schon amüsant der Beitrag aus Israel mit einer Reporterin, die sich aufregte, dass sie wegen einem “kleinen” Attentatin den USA und ihrem Bericht über ein Attentat in Israel nicht auf Sendung kommt (“Was interessiert mich New York”, zick rum)

11. September
Noch beklemmender ist allerdings der Dokumentarfilm 11. September der beiden französischen Brüder Jules und Gedeon Naudet. Jules und Gedeon Naudet drehten eine Dokumentation über die New Yorker Feuerwehr. Hierfür tauchten sie zwischen Juni und Oktober 2001 in das Leben der Feuerwehrleute ein. Sie besuchten das Ausbildungs- und Vorbereitungs-Camp und dokumentierten die Arbeit der Einheit “Engine7 / Ladder1″ in Manhattan. Jules Naudet erklärt: “Wir begleiteten täglich die Einsätze, filmten den Alltag dieser toughen Jungs und hatten viel Spass miteinander. Aber niemals hätten wir gedacht, dass wir ungewollt Zeugen der furchtbaren Ereignisse am World Trade Center werden würden.” Jules Naudet begleitet an jenem Morgen des 11. September 2001 seine Einheit, als das erste Flugzeug in die Twin Towers fliegt. Und so war es Zufall, dass Jules Naudet bei einem Routineeinsatz in der Nähe des World Trade Centers die wahrscheinlich einzigen Bilder vom Einschlag des ersten Flugzeuges macht. Sein Feuerwehr-Zug rast sofort zum Tatort und trifft nur wenige Minuten später ein. Er begleitet die Männer in die Lobby des World Trade Center und hält dort als einziger Kameramann die Ereignisse des Einsatzkommandos bis zum Einsturz des Towers fest: Filmmaterial eines schrecklichen Zeitgeschehens!











