Im Internet gibt es jetzt seit einiger Zeit ein Video zu sehen, welches Cloud, einer der Tänzer von Madonna zu ihrem Geburtstag gemacht hat. Es ist wirklich lustig, mal einen Blick hinter die Kulissen der Confessions-Tour zu werfen.

Die wundersame Welt des Mister M.
Im Internet gibt es jetzt seit einiger Zeit ein Video zu sehen, welches Cloud, einer der Tänzer von Madonna zu ihrem Geburtstag gemacht hat. Es ist wirklich lustig, mal einen Blick hinter die Kulissen der Confessions-Tour zu werfen.


So, jetzt ist alles zusammengesammelt. Amsterdam bzw. die große “M” ruft, und ich folge dem Ruf. Zunächst geht es morgen abend per Bus mit Gullivers Richtung Amsterdam. Dort ankommen werde ich früh am Morgen um 5.00 Uhr. Als erstes wird dann wohl ein Frühstück inkl. Kaffee fällig sein und dann geht es auch gleich zur Amsterdam Arena.
Mal sehen, welche Verrückten aus dem Madonna-Forum ich da schon antreffen werde. Nach dem Konzert habe ich dann noch ausreichend Zeit, denn zurück geht es erst am Montag morgen um 7.13 Uhr. Dann allerdings mit der Deutschen Bahn.
So, der Einfacheit halber, gibt es heute meinen ersten Bericht zum gestrigen Tag/Nacht in Hannover als 1:1 aus dem sogenannten “Madboard“
Morgens um 10 Uhr ging es mit einem Freund in Hamburg los. Ich hatte die Nacht davor kaum geschlafen, denn irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ich hätte die Hälfte vergessen einzupacken (you know: Ich hatte ja auch noch eine Party zu bewältigen) Nur mal kurz zu erwähnen wäre, dass ich auf den tag genau vor 19 Jahren bei meinem ersten Madonna-Konzert war, nämlich bei der Who’s That Girl-Tour am 22.08.1987 in Frankfurt im Waldstadion.
Gegen 14 Uhr kamen wir dann in Hannover an. Wir fuhren zunächst zum ZINO, um das Auto dort abzustellen und die Sachen für die Party zu deponieren. Den ganzen Weg vom Flughafen bis zur Arena hingen blaue Schilder: „Warner Music Germany welcomes Madonna“.

Dann gingen wir zu Fuß zur AWD-Arena. Unterwegs kamen wir noch kurz in einen Schauer, aber das war nicht so tragisch. An der Arena angekommen, mussten wir dann feststellen, dass es gerade einen „Einlassstopp“ gab. Im vorderen Bereich vor den Toren stand bereits eine größere Gruppe Fans und der Rest stand sozusagen noch vor der eigentlichen Absperrung. Zu unserer großen Nervosität trug noch dazu bei, dass noch zwei weitere Freunde aus Berlin noch unterwegs nach Hannover waren. Plötzlich wurde eine weitere größere Gruppe ein Stück vorgelassen und so war die Frage: Warten oder mitgehen? Wir entschieden uns zum mitgehen. Plötzlich tauchte dann auch noch Holger (ebenfalls Berlin, ich weiß immer noch nicht, wie der hier im Forum heißt, aber er hat – glaube ich – auch noch nie was geschrieben) auf. Ein bisschen Betteln bei dem Securitymenschen half leider nicht, er wurde nicht zu uns gelassen. Irgendwie schafften wir es dann aber doch. (ja, ich weiß, ist nicht nett, aber zu der so lange hatten wir da noch nicht gestanden, und die mit uns Wartenden auch nicht. Wenn wir weiter vorne gestanden hätten, hätte ich das sicher anders gesehen.
Gegen 16 Uhr auf einmal dann Musik… Das war doch… richtig, man hörte den Soundcheck, der mit „Hung Up” begann, es folgten „Isaac”, „I love NY”, „Like a Virgin”, „Sorry”, „Let it will be”, „Erotica”, „La isla Bonita” & „Future Lovers”. Wir begangen schon zu scherzen, das sie vergessen haben, uns zum Konzert rein zu lassen.
Dann waren auf einmal unsere beiden Berliner Freunde auch bei uns und ich habe wirklich keine Ahnung, wo/wie die auf einmal dorthin gekommen sind.

Ingo mit Jörg aus Berlin (zwei gebürtige Hildesheimer auf Reisen…)
Gegen 18.15 Uhr ging dann der Einlass los, und ehe wir uns versahen fanden wir uns auf einmal mitten in rennenden Leuten wieder – und das in meinem Alter… *lol*

Zu unserer großen Überraschung schafften wir es dann sogar noch, mit als die letzten in den „Golden Circle“ zu kommen. Ich glaube, ich stand noch bei keinem Madonna-Konzert so dicht an der Bühne wie jetzt. Wie konnte das geschehen?? Wir standen übrigens links vom Catwalk, da wir uns in Düsseldorf sozusagen schon den wohl günstigeren Stehplatz ausgeguckt hatten. Nun hieß es Warten. Dann entdeckte ich direkt am Catwalk Mecc und Zwergi, doch ich hatte keine Handynummer von denen. Also die Informationszentrale ReneB angerufen und der schickte mir die Handynummer von Mecc. (Anmerkung für Rene: Mein Handy zeigte mir die geschickte Handynummer als eine Nummer mit +49 davor an, daher die Verwirrung!) Dann habe ich als Mecc angerufen, dass er sich mal umdrehen soll und so hatte ich zumindest ein paar Forumsmitglieder entdeckt.
Zwischendurch regnete es ein paar Mal, aber auf der linken Seite waren zwei dieser Malerplanen „in Betrieb“, so dass wir eigentlich fast immer im Trockenen standen. Und die anderen Leute freuten sich, dass ich so groß war, denn da ich meist das eine Ende der hinteren Plane gehalten habe, war die viel höher, als wenn sie direkt auf den Köpfen der Leute hing.
Gegen 19.30 Uhr kam dann Paul Oakenfold. Sehr schnell konnte man aber feststellen, dass er fast die gleichen Songs spielet (teilweise andere Reihenfolge) wie schon in Düsseldorf. Aber ich fand es auch dieses Mal cool. Jedenfalls um Längen besser als irgendwelche Konzert-TV-Video-Musik-Scheiße, die man manchmal so vorgesetzt bekommt.
Und dann die Überraschung: Pünktlich um 21 Uhr ging es los.

Und sofort musste ich feststellen, dass das Feeling mit einem Stehplatz noch mal ganz anders ist. Ich meine damit, jetzt wurde mir erst mal bewusst, das man sich gar nicht entscheiden konnte, wo man hingucken sollte: Die Videoscreens? Die Tänzer? Die herabfahrende Discokugel? Ich hatte echt das Gefühl, dass wäre ein ganz anderes Konzert, als das in Düsseldorf.
Auch wenn ich wusste was kommt, war es doch wieder fast ganz neu, denn von hier unten sah man immer mal wieder was ganz neues. Natürlich gab es dann auch wieder das „Ingo-Problem“ (der anderen Leute). Da standen z.B. ein paar Mädels hinter mir. Zu „Like a Virgin” wollten die dann vor mich, was für mich ja kein Problem war. Als Madonna dann aber wieder am vorderen Ende des Catwalks rumsprang, standen sie dann doch wieder hinter mir. Sehr lustig! Ich glaube sowieso, das war das erste Konzert von, wo man so oft die Blickrichtung wechselte.
Meine Favoriten waren auf alle Fälle: „Live to tell“.

Alleine die Texte vor Madonnas Auftritt und dann die Hinweise auf die Aids-Problematik haben mich tief berührt. Auch der „Videoteil“ von „Sorry“ ist der Hammer. Alleine dieses „Is anyone listening?“ am Ende ist doch ein wirkliches Statement zu den Bildern, die man vorher an einem vorüberziehen gesehen hat.
Gut fand ich auch „Music“, „Jump“ (das war in Düsseldorf noch nicht der Fall), „La isla bonita“ und „Like a Virgin“… ach, sind doch zu viele… Eigentlich fand ich fast alle Sachen gut, nur mit „I love NY“ kann ich mich immer noch nicht anfreunden.
Und ja, das mit den Wunderkerzen bei Drowned World waren wir. Aber viele um uns herum guckten, als wenn sie noch nie Wunderkerzen gesehen haben. Schade. Da fällt mir dann auch gleich das Display-Problem ein. Selbst ich hatte manchmal Mühe, über die hochgereckten Handy und Kameras hinwegzugucken, deshalb mein Mitleid an alle, die viel kleiner sind als ich. Ich habe zwar auch ein paar Bilder gemacht, aber eben nur ein paar. Wenn es hoch kommt vielleicht 10, wovon noch nicht mal alle was geworden sind.
Schön war es auch, bei den Tänzern so viele lieb gewonnene Gesichter zu sehen, allen voran natürlich Cloud. Schade fand ich nur, dass Donna und Nikki bei dieser Tour wirklich zu fast gesichtslosen Backgroundsängerinnen degradiert wurden und nur zweimal ganz kurz wirklich zu sehen waren.
Nach dem Konzert hieß es dann: Schnell zum Zino. Zuerst wollten wir eine Taxe nehmen, aber dann sind wir doch gelaufen. Und wir waren wirklich schneller, als die Massen an Autos, die sich da langquälten.
Am Stadion traf ich dann noch weitere Forummember, aber ich war ja eh schon im Stress, denn die Party ging offiziell ja um 23 Uhr los. Sorry also, dass ich nicht so viel Zeit hatte. (@lostsoul: Das Foto will ich aber auch sehen/haben)
Zur anschließenden Party habe ich mich ja an anderer Stelle geäußert.
Hier mal mein Fazit in Stichpunkten:
Heute habe ich eine Mail bekommen:
Betreff: Herzlichen Glückwunsch!
Von: xxxx@hm.com
Datum: 08.08.06 15:16:08
Sie haben beim Madonna-Gewinnspiel von H&M gewonnen!
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Mit freundlichen Grüßen
H&M HENNES & MAURITZ GMBH
Na, dann auch noch auf nach Düsseldorf!!
By the way: Da die DVD auf sich warten läßt, kann man zumindest in Hamburg bei diversen Open Air Kinos den Film noch mal anschauen.
Ja, dieses ist mein Lieblingsvideo auf den Screens bei Madonnas Drowned World Tour 2001 gewesen. Es war das Hintergrundvideo zu “Secret”. Der Song in Verbindung mit diesem Video hat bei mir damals eine regelrechte Gänsehaut verursacht! Jetzt habe ich es durch Zufall bei www.youtube.com entdeckt.


Zum anderen werden bei einigen Bildern aber auch Erinnerungen an ihre Erotica-Zeit wach. Man sieht: Madonna hat noch nichts verlernt!

Das Magazin soll in Deutschland ca. ab 18. Mai erhältlich sein. Zu bekommen ist es auf alle Fälle in Zeitschriftenläden die internationale Presse führen, so beispielsweise in Flughäfen oder Bahnhöfen. In Hamburg ist das W-Magazine auf alle Fälle im Pressezentrum in der Wandelhalle zu bekommen.

Nun ist es endlich offiziell: Madonna kommt im Rahmen ihrer “Confessions Tour” für (mindestens) zwei Konzerte nach Deutschland:
20. August – Düsseldorf, LTU-Arena
22. August – Hannover, AWD Arena
Hannover wäre schon ziemlich cool, denn das wäre für mich dann gleich ein kleiner Grund zum Feiern – von Madonna mal abgesehen. Nämlich auf den Tag genau vor 19 Jahren habe ich an dem Datum nämlich Madonna das erste Mal live gesehen. Das war am 22. August 1987 im Waldstadion in Frankfurt.
Ach so, nebenbei erwähnt: Es gibt jetzt auch gleich noch ein “Tour-Blog“.